Infoabend "Helfer in der Pflege" am 11.12.2017

 

Info Abend Helfer in der Pflege

Dirk Keßler erwandert 6.200 €

Artikel aus der Dill-Post vom 27.10.2017:

Oberschelder kann Kinderklinik und Seniorenzentrum beschenken

Mit diesem Betrag hatte selbst Dirk Keßler nicht gerechnet: 6.200 € hat der Oberschelder während seiner Wanderung von München nach Venedig sammeln können. Nun hat er das Geld an das Seniorenzentrum in Frohnhausen und eine Kinderklinik übergeben.

575 Kilometer war Keßler in der Zeit vom 12. August bis zum 9. September über die Alpen gewandert. Die Tour hatte er zweieinhalb Jahre geplant. Fünf Wochen vor dem Start sei er auf die Idee gekommen, Geld für gute Zwecke zu sammeln, sagte er. Keßler hat sich bewusst für Jung und Alt als Spendenempfänger entschieden.

3.900 € zahlten Menschen auf dem Konto ein, das er für die DRK-Kinderklinik angelegt hatte. Die Station 3 soll das Geld bekommen.

Davon sollen neue Bettliegen für die Eltern von Kindern gekauft werden, die dort übernachten wollen. Außerdem sollen neue Fernseher angeschafft werden, kündigte Bettina Kowatsch an.

In Frohnhausen freut man sich, ein Motomed-Gerät mit Hilfe der Spende kaufen zu können. Einrichtungsleiterin Christine Sahm erklärt: "Damit können Übungen zur Stärkung von Armen und Beinen absolviert und die Mobilität gefördert werden."

Trotz Schmerzen weiter gelaufen

Beispielsweise sei das Motomed geeignet für Menschen nach einem Schlaganfall und für immobile Menschen, die bewegt werden müssten. In der Grundausstattung kostet das Gerät rund 3.000 €.

Hauptsächlich Privatpersonen spendeten auf die Konten, die Keßler extra für den guten Zweck seiner Wanderung eingerichtet hatte. Zwischen fünf und 200 € seien eingezahlt worden, freute sich der Oberschelder.

Keßler hatte einen Blog eingerichtet und während seiner vierwöchigen Tour über die Alpen nahezu täglich bedient. Dort war auch von Schmerzen im Fuß zu lesen, die ihn etwa bei der Hälfte der Strecke erwischten. Möglicherweise habe es sich um eine Knochenhautentzündung gehandelt, berichtete er nun. Keßler brach die Wanderung aber nicht ab, sondern ging weiter.

Unterwegs habe er Mails von ihm unbekannten Menschen bekommen - dies, die vielen Zugriffe auf seinen Blog und motivierenden Worte von Freunden hätten dafür gesorgt, dass er bis zum Ende durchgehalten habe.

Das Schönste während seiner Wanderung?

Keßler: "Das waren die Begegnungen mit den Menschen."

Spendenübergabe

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